Chris Trekkingstöcke

Womit fange ich an? Teil 3 – Trekkingstöcke

Es ist schon etwas länger her, daher verlinke ich mal Teil 1 und Teil 2 der Serie. So, fassen wir das noch grob zusammen. Wir haben nun ein ordentliches Hintergundwissen über die „Outdoor-Mode“, Schuhe, Socken, einen Rucksack und die grundlegenden Kleidungsstücke, also ist die Zwiebelschicht perfekt.

Kommen wir nun zum letzten Punkt auf meiner Liste:

Trekkingstöcke

Viel zu lange sind wir ohne diese wirklich tollen Helfer unterwegs gewesen. Zu Weihnachten lagen sie dann endlich unter dem Weihnachtsbaum. Moment, damit rennen doch die ganzen Rentner rum? Öhm, nein. Absolut hilfreich und unverzichtbar nenn ich sie mal. Wir waren von Oktober bis Dezember ohne welche unterwegs und nicht selten habe ich sie mir herbeigewünscht.

Sicherheit

Beim Aufstieg unterstützen sie dich wie ein zweites Paar Füße und du kannst dich an ihnen „hochziehen„. Beim Abstieg funktioniert das umgekehrt und du kannst sie zu stützen nutzen, oder als erweiterten Arm an komplizierten Stellen. Also helfen sie dir das Gleichgewicht zu halten. Kleine Bäche und Flüsse? Kein Problem, die Teile bekommen keine nassen Füße. Immer noch Rentnerstöcke, nein? Hab ich mir gedacht.

Fest im Griff

Neben einer Schlaufe, durch die deine Hand geführt wird, besitzen die Stöcke angenehme Griffe. Das Material unterscheidet sich (Kork, Schaumstoff, Kautschuk …), aber der Vorteil gegenüber einem Stock aus dem Wald wird klar. Auch rutschige schwitzige Hände werden hiermit aufgefangen. Der perfekte halt in jeder Situation. Im Winter hast du zum Beispiel Handschuhe an.

Stecken, knicken, schieben

Damit man nicht immer die langen Oschis mit sich rum schleppt, kann man sie kürzen. Hierzu gibt es verschiedene Mechaniken. Ältere Modelle lassen sich manchmal in 2 Teile zerlegen. Dann gibt es noch welche zum Falten und den weit verbreiteten Teleskopmechanismus. Dieser taucht zusätzlich auch bei den gesteckten Stöcken auf, wenn man sie in der Länge noch verstellen kann.

Aluminium oder Carbon

Jedes Material hat hier seinen eigenen Vor- und Nachteil. Carbon ist leichter als Aluminium, bricht aber unter hoher Belastung, anstatt zu verbeigen, wie es ein Alustock tun würde. Leider ist Carbon auch noch das teurere Material. Alumodelle solltest du, wenn sie Nass geworden sind, zuhause zerlegen und trockenen um das Korrodieren des Aluminiums zu vermeiden. Ein meiner Meinung nach großer Vorteil zu einem Aluminium Trekkingstock ist jedoch, dass er nicht „nachschwingt„. Den meisten dürfte es nicht viel ausmachen, aber auf festem Boden vibrieren Alustöcke. Carbon nimmt diese Schwingungen besser auf.

Für mich ein Grund, weshalb ich wohl später auf Carbon wechseln werde, aber erstmal gibt’s genug andere Geldfresser!

Winter is coming

Viele Stöcke besitzen kleine Telleraufsätze, die man ganz einfach aufschrauben kann. Damit erhöht man die Auflagefläche und du sinkst weniger stark im Schnee ein.

Trekkingstöcke Caro

Verschlusssystem

Grundlegend reden wir hier von drehen oder klemmen. Drehverschlüsse können schnell ausnudeln oder überdrehen, daher hat man sich mal was ganz schlaues ausgedacht: das FlickLock System. Meiner Meinung nach der klare Gewinner hier. Auf, verstellen, zuklippen…fertig!

Cool Kids from the Block

Federung! Ein Federmechanismus soll die Schwingungen auffangen (siehe Aluminium oder Carbon) und den Komfort beim Wandern erhöhen. Dadurch werden die Einstellmöglichkeiten beschränkt und das Gewicht steigt an, daher war das keine Option für uns.

Die Größe richtig einstellen

Ein sehr wichtiger Punkt ist die richtige Länge der Stöcke. Um diese richtig einzustellen gibt es eine einfache Rechnung: Körpergröße * 0,68 = Stocklänge. Eine, wie ich finde, ebenso brauchbare Methode ist, wenn du den Stock im aufrechten Stand am Griff packst und auf den Boden stellst. Entsteht ein Rechter Winkel ist alles tutti.

Und ihr so?

Caro und ich nutzen Trekkingstöcke von Black Diamond aus Aluminium. Bis auf mein oben genanntes Problem mit Alustöcken generell, sind wir absolut glücklich damit. Wunderbar verarbeitet, schön leicht und auch optisch extrem ansprechend. Hier findest du unsere Modelle:

Zum Abschluss

Jetzt solltest du alle Ausrüstungsgegenstände beisammen haben, die du auf all deinen Touren brauchen wirst. Natürlich wirst du dir über die Zeit noch viel mehr Ausrüstung zulegen. Über Apothekeschlafen, essen, trinken und Kosmetik habe ich dir auch noch gar nichts erzählt. Kombinierst du diese gezielt gekauften Teile mit deiner Softpackliste, bist du schon gut aufgestellt. Ich wollte mit dieser Serie nur grob zusammenfassen, was du auf wirklich jeder Tour brauchen kannst. Speziell für den Winter haben wir hier noch ein paar Tipps.

Habe ich was wichtiges vergessen? Worüber würdest du gerne mehr erfahren? Schreibs in die Kommentare!

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Ich bin Chris! Minimalist, frischer Fernwehleidender, Gearjunkie und Medienmensch. Ich befasse mich leidenschaftlich gerne mit Ausrüstung, Klamotten und der Technik rund um unser Hobby. Testen. Optimieren. Maximieren. Schau einfach rein!

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